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St. Johannis in Mainz einschließlich einer alternativen Rekonstruktion der Baugeschichte des Mainzer Doms

 

Im Februar des Jahres 2014 geht die Meldung durch die Presse, dass St. Johannis in Mainz laut Experten die wohl zweitälteste Kirche in Deutschland sei (nach Trier).

Im Rahmen von Sanierungsarbeiten ist man beim Einbau einer Fußbodenheizung auf Reste eines älteren Fußbodens - angeblich aus dem 9. Jh. - gestoßen. Da Experten schon länger in St. Johannis einen älteren Bau vermuteten, nahm man diesen Fund zum Anlass, weiter zu graben.

Der daraufhin angetroffene Befund wird als archäologischer Sensationsfund betrachtet. Man spricht von der ältesten Kirche nach dem Trierer Dom und dem einzigen erhaltenen karolingischen Dom Deutschlands.

Das Bauforscherteam von Prof. Matthias Untermann von der Universität Heidelberg entdeckte im Keller und an der Empore Mauerreste aus dem 7. und 8. Jh., damit angeblich aus frühkarolingischer Zeit. Angemerkt wird weiterhin, dass der historische Fußboden knapp drei Meter unter dem heutigen Bodenniveau lag, und dass eine Krypta vermutet wird, die noch ergraben werden soll. Darüber hinaus wurden zwei Bestattungen gefunden, davon eine ältere – vermutlich aus dem 7. Jh., die andere – ein Sarkophag ohne Deckel - frühmittelalterlich.

 

Untermann beschreibt den aufgedeckten frühmittelalterlichen Kirchenbau wie folgt: zweipolige Kirche mit Altar im Osten und im Westen, kleines Mittelschiff, Querschiff mit Querarmen im Westen, Seitenschiffe später abgetrennt, Gesamthöhe i. W. erhalten, Bau war im Osten deutlich länger, große Fenster und Rundfenster noch aus der Zeit Hattos I., vermutlich Krypta.

Am 05.12.2014 vermeldet Archäologie online unter der Überschrift: „Einzigartiger Kirchenbau aus dem 7. Jh. in Mainz nachgewiesen“:

·        In St. Johannis haben sich große Teile eines frühmittelalterlichen Dombaus erhalten.

·        Mehrere Gesteinsproben belegen, dass große Teile des untersuchten Mauerwerks aus dem 7. Jh. stammen, womit sie fast 250 Jahre älter sind als bisher angenommen.

·     Die Datierung erfolgte mit der Radiokarbonmethode durch das in Europa führende Klaus-Tschira-Archäometrie-Zentrum an der Universität Heidelberg auf der Grundlage von Holzkohleproben im Mauermörtel.

·        St. Johannis wurde innerhalb eines großen spätantiken Bauwerks errichtet, dessen Mauerwerk z. T. in den Neubau integriert wurde und noch bis zu 10 m hoch erhalten ist.

·        Unter Erzbischof Hatto I. (891-913) erfolgten Reparaturen im Obergadenbereich; ein zweiter Umbau um 980 (Rundfenster im östlichen Altarraum).

·     Der Alte Dom war eine dreischiffige Basilika mit vier Langhausarkaden mit einem Querschiff im Westen, dessen Arme auch heute noch die Breite der Seitenschiffe aufgreifen. Das Laufniveau der ehemals doppelchörigen Anlage wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach angehoben und lag im Frühmittelalter etwa 2,80 m unter dem derzeitigen Fußboden.

·       In den heutigen Kellerräumen sind noch frühmittelalterliche Arkadenpfeiler zu sehen, oberhalb der Arkaden reicht das Mauerwerk des alten Doms bis unter das Dach. Auch im ehemaligen östlichen Altarraum sind große Teile des frühmittelalterlichen Mauerwerks erhalten.

·        1036 zog das Domkapitel in den neugebauten Willigis-Dom. Der Alte Dom wurde zur Stiftskirche umgebaut.

 

Man ist sich darin einig, dass St. Johannis, die in der Tradition auch „Aldedum“ genannt wurde, der Vorgängerbau des Doms St. Martin ist, d. h. sie war einst die Kathedralkirche des Bistums Mainz.

St. Johannis und der spätere Dom waren durch einen Verbindungsgang, das sog. „Paradies“,  miteinander verbunden.

Das Stift St. Johannis wird erstmals 1128 urkundlich erwähnt, soll aber bereits im 11. Jh. bestanden haben. Im Norden von St. Johannis der Kreuzgang, die Kapitelstube und die Bonifatiuskapelle (1293 erstmals erwähnt).

Zunächst noch etwas zum Domneubau durch Erzbischof Willigis (975-1011). Nach Wikipedia zum Willigis-Bardo-Bau:

·        Vermutlich kurz nach 975 veranlasste der damalige Erzbischof Willigis den Bau eines neuen Domes. Möglicherweise begann Willigis den Bau auch erst gegen 998.

·       Willigis ließ seinen Dom auf einer Brache vor dem damaligen Stadtkern bauen. In römischer Zeit hatte sich dort eine Besiedlung befunden, die in fränkischer Zeit aber vermutlich aufgegeben worden war. Unter dem Dom sind Mauerreste aus römischer Zeit nachweisbar.

·        Am Tag der Weihe 29.August 1009 wurde der Bau durch einen Brand zerstört. Unter Erzbischof Bardo (1031-1051) wurde der Bau vollendet und am 10. Nov. 1036 geweiht.

·        Erster im noch nicht vollendeten Dom bestatteter Erzbischof ist Aribo (1021-1031). Willigis ist in der Stephanskirche bestattet. Die früheren Erzbischöfe sollen in St. Alban bestattet sein.

 Am 13.09.2015 habe ich den Tag des offenen Denkmals genutzt, die Ausgrabungen in St. Johannis zu besichtigen. An diesem Tag gab es keine offizielle Führung, aber ich hatte Gelegenheit, mit dem Leiter der Ausgrabungen, Herrn Dr. KNÖCHLEIN, ein paar Worte zu wechseln. Er gab mir mündlich folgende Zusatzinformationen:

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vermutlich im 4. Jh. gab es ein Ereignis, wonach die gesamte römische Bebauung eingeebnet wurde

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das romanische Laufniveau lag bei -2,80 m und entspricht dem Laufniveau des benachbarten Doms

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das karolingische Laufniveau lag weitere ca. 40 cm tiefer

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das römische Laufniveau lag ca. noch einen Meter tiefer

Ein dort ausgelegter Flyer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau informiert über den Werdegang des Bauwerks, wozu KNÖCHLEIN jedoch anmerkte, dass er die Darstellung des Flyers nicht unterschreiben würde. Es gäbe außer derselben Ausrichtung nicht einen Anhaltspunkt, dass der Großbau, der auf den römischen Resten errichtet wurde, eine Kirche war. Dieser Großbau ist weder von seiner Gestalt noch von seiner Nutzung wirklich fassbar. Zum anderen spricht KNÖCHLEIN von einem karolingischen statt von einem merowingischen Laufniveau. Er datiert offensichtlich den Kirchenbau nicht in das   7. Jh. sondern später.

 

 

KLEINER, Projektmitarbeiterin bei UNTERMANN an der Uni Heidelberg, veröffentlichte einen kurzen Vorbericht zu den noch nicht abgeschlossenen archäologischen und bauforscherischen Untersuchungen.

Der in der Johanniskirche erhaltene frühmittelalterliche Bau, den KLEINER ab der 2. Hälfte des 7. Jh. datiert, verwendet Teile eines monumentalen Vorgängerbaus. Mauern dieses Monumentalbaus sind "im Bereich der heutigen Orgelempore bis zu 10 m über dem zugehörigen Fußboden erhalten". Den Vorgängerbau sieht KLEINER in fränkischer Zeit, "vielleicht aus dem 5./6. Jahrhundert". Weitere Untersuchungen sollen zusätzliche Erkenntnisse u. a. über die Bauphasen des fränkischen Vorgängerbaus und dessen Nutzung erbringen.

Die bisherigen Untersuchungen haben für den stehenden Bau mindestens drei frühmittelalterliche Bauphasen ergeben. C14-Analysen von Holzkohleproben im Mauermörtel sollen diese drei Bauphasen bestätigen. Danach stammen die Pfeilerarkaden, das Westquerschiff und die großen Rundbogenfenster des Ostsanktuariums aus der 2. Hälfte des 7. Jh. (Σ1: 655-765, Σ2: 646-771). "Eine großflächige Reparatur betrifft die Obergadenwände des Langhauses und ist wegen des bekannten 14C-Plateaus innerhalb des 9. Jahrhunderts nicht genauer zu datieren (Σ1: 776-967 n. Chr., Σ2: 718-980 n. Chr.)." [KLEINER, 6] Die Modernisierung des Ostaltarraums mit Ergänzung der merowingischen Rundbogenfenster durch Oculi wird dem ausgehenden 10. Jh. zugeordnet (Σ1: 904-1015, Σ2: 898-1025). Mit der Stiftsgründung 1036 wurde die Kirche einem grundlegenden Umbau unterzogen (Aufgabe von Westvierung und -Querhaus, Verlängerung der Arkadenstellung des Langhauses in die Vierung, Vermauerung der nördlichen und südlichen Vierungsbogen, Abtrennung des Ostsanktuariums durch einen Triumpfbogen, Farbfassung des Innenraums).

KLEINER rekonstruiert aufgrund eines bei der Grabung in den 1950er Jahren nördlich des Ostaltarraums aufgefundenen Gangs eine östlich gelegene Außenkrypta, wobei sie darauf verweist, dass die Forschungen zu den beiden Kryptenzugängen (Westkrypta und Außenkrypta) noch nicht abgeschlossen sind.

Interessant sicher die vorläufigen Ergebnisse der Bauuntersuchungen:

 

 

Mainz, St. Johannis. Ergebnisse der Bauuntersuchung. Grundrisse und Ansicht der Nordwand entnommen aus [KEINER]

 

Lassen Sie mich noch einmal einen Schritt zurückgehen. Was hat die Forschung bisher zu diesem Bau gesagt?

Nach OSWALD bestand ein Vorgängerbau, wozu er einen nördlich des Ostchorjochs gefundenen parallel verlaufenden Mauerzug von 1 m Stärke zählt, der auf römischen Fundamentmauern aufsetzt. Sein in Resten erhaltenes Aufgehendes besteht aus römischen Spolien und ist vielleicht jünger als das Fundament selbst. Daran schließen mehrere Fußböden übereinander. Darauf ist die spätkarolingische Presbyteriumsmauer gesetzt. OSWALD sieht in diesem Bau die frühchristliche Bischofskirche möglicherweise noch aus dem 6. Jh.

Der Nachfolgebau ist bei OSWALD der Alte Dom, eine doppelchörige Basilika mit Querflügeln im Westen. Das quadratische Langhaus von 4 Arkaden auf fast quadratischen Pfeilern, durch Bogenstellungen auf weit vorgezogenen Mauerzungen vom Presbyteriumsjoch im Osten und vom Querschiff im Westen abgetrennt. Das querrechteckige Presbyteriumsjoch ursprünglich mit Apsis. Die Seitenschiffe in Höhe des westlichen Bogens abschließend (Breite von KAUTZSCH nach alten Plan angenommen).
Der etwa quadratische Mittelteil des querschiffartigen Baus war durch Bogenstellungen auf Pfeilerzungen von den Seitenflügeln abgetrennt. Der ursprüngliche Westabschluss ist unbekannt. Die Pfeiler hatten Sockel und Kämpfer aus Platte und Schräge. Die großen Bogenfenster und die Okuli sind ursprünglicher Bestand. OSWALD datiert diesen Bau um 900 (Hatto I.).

JACOBSEN sieht für den Bau I (=Vorgängerbau nach OSWALD) aufgrund des unterschiedlichen Fundmaterials mehrere Bauphasen bis zum Bau II. Zur Datierung ist er vorsichtiger und schreibt nur: „vor Bau I, sicherlich schon früh bestehend“. Bau II (= Alter Dom nach OSWALD) hält er aufgrund der Pfeilerbasen und –kapitelle frühestens im späten 10. Jh. denkbar. Dem würde auch der Bautypus entsprechen. Er sieht in Bau II die Ersatzkirche für den Domneubau durch Erzbischof Willigis.

 

         Grundriss, entnommen aus OSWALD [196]

 

WINTERFELD [11f] erkennt den Einwand von JACOBSEN im Prinzip an, schließt jedoch die Frage an, „ob man sich nicht doch der Aussage der Quellen unterordnen soll“. Meine eindeutige Antwort an dieser Stelle: Auf keinen Fall.
Die Anhebung des Fußbodens um 2,65 m erfolgte 1685, vermutlich zur Bekämpfung von aufsteigender Feuchtigkeit [27]. Andere Autoren sind der Auffassung, dass mit dieser Maßnahme die schlechte Gründung stabilisiert wurde.
WINTERFELD hält den Bau für so altertümlich, dass er ihn unmöglich der spätottonischen bzw. frühromanischen Architektur zuordnen kann [12].

Als Baunachricht für den Vorgänger des Willigis-Doms wird die Nachricht über Erzbischof Hatto (891-913) „Templum Maguntiae nobilii structura illustrabat“ betrachtet, wobei die Identität nicht genannt wird [WINTERFELD, 8].

In weiteren Nachrichten von 977 und 983 wird die Martinskirche als Bischofssitz genannt. Das Patrozinium von St. Johannis war damals möglicherweise St. Martin, welches dann auf den Neubau überging. Das Johannespatrozinium ist vielleicht erst später oder bestand bereits als Nebenpatrozinium.

 

Ich denke, dass die von KNÖCHLEIN festgestellte Einebnung der römischen Bebauung nicht in das 4. Jh., sondern in das 3. Jh. zu datieren ist. Leider weiß ich nicht, wie die Datierung in das 4. Jh. zustande gekommen ist. Ich sehe in dieser großflächigen Einebnung die Auswirkungen der Megakatastrophe von 238 (= 940 u. Z.).

Auf dem römischen Zerstörungshorizont wurde unter Verwendung von römischen Spolien ein Monumentalbau errichtet (Bau I nach JACOBSEN, bei KLEINER als Vorgängerbau bezeichnet). Nach den Grabungsergebnissen eine dreischiffige Anlage. Die Erstreckung nach Osten und nach Westen sowie die dortigen Gebäudeabschlüsse sind unbekannt. Die Ausrichtung des Baus scheint der Ausrichtung der ursprünglichen römischen Bebauung zu entsprechen. Zu Zweck und Nutzung des Baus gibt es bisher keinen Hinweis. Zur Datierung des Bau I hält sich JACOBSEN zurück. KLEINER sieht diesen Bau - da auf dem römischen Zerstörungshorizont - in fränkischer Zeit, vielleicht aus dem 5./6. Jh.

Ein Mainzer Bischof Martinus ist schon 343 und 346 als Teilnehmer von Synoden literarisch bezeugt. Venantius Fortunatus berichtet über die Errichtung eines Baptisteriums durch die Tochter des fränkischen Königs Theudeberts I. unter Bischof Sidonius nach 533. Nach Wikipedia gelangte Mainz um 480 endgültig unter fränkische Herrschaft. Alle diese Datierungen sind spätantik/byzantinisch. Korrigiert gehört Bischof Martinus in die 2. Hälfte des 1. Jh., die Errichtung des Baptisteriums nach Mitte des 10. Jh. Venantius Fortunatus  lebte im 10./11. Jh. Er starb 1028. Die Eroberung von Mainz durch die Franken (genauer durch die Rheinfranken) erfolgte Ende des 2. Jh., oder in u. Z. um 900. Im Jahr 509 (= 927 u. Z.) eroberte Chlodwig das Reich der Rheinfranken, womit Mainz unter die Herrschaft der Salfranken fiel.
Es wird vermutet, dass das Baptisterium Johannes dem Täufer gewidmet war. Bisher gibt es keinen archäologischen Befund zu einem Baptisterium [WINTERFELD, 6f].

Im Jahr 754 soll die Aufbahrung des hl. Bonifatius "in seiner Kirche, nach der anhaltenden Tradition in einer Kapelle bei St. Johannis" erfolgt sein [OSWALD, 196].
Alle Nachrichten mit Bezug auf Bonifatius entstammen m. E. späteren Quellen und sind frei erfunden. 

Die Datierung durch KLEINER in das 5./6. Jh. wurde offensichtlich aus den o. a. spätantiken Daten "erschlossen". Im Prinzip ist natürlich KLEINER zuzustimmen: Der Bau wurde in fränkischer Zeit errichtet, nur eben nicht im 5./6. Jh. sondern in der zweiten Hälfte des 10. Jh. Die Franken herrschten bis Mitte des 11. Jh.

Nach KLEINER wurde in der 2. Hälfte des 7. Jh. der im Wesentlichen bis heute erhaltene Bau errichtet. Diesen Bau soll Erzbischof Hatto dann um 900 repariert haben. JACOBSEN datiert diesen Bau (Bau II) aus stilistischen Gründen in das späte 10. Jh.
Für mich ist die Datierung in das 7. Jh. natürlich überhaupt nicht möglich, da sie in die Phantomzeit fällt. Sie ist auch nicht spätantik, womit Korrektur nicht möglich ist. Sie ist einfach der falschen traditionellen Chronologie geschuldet. Genauso sind die
Fehldatierungen mit der Radiokarbonmethode der falschen, zugrunde liegenden traditionellen Chronologie zuzuschreiben; natürlich auch "das bekannte 14C-Plateaus innerhalb des 9. Jahrhunderts". Darüber hinaus kann es nach meiner Auffassung um 900 keinen Erzbischof Hatto gegeben haben. Der Aufbau der Reichskirche mit Bistümern und Erzbistümern erfolgt erst in der 2. Hälfte des 10. Jh. Ein Erzbischof um 900 erachte ich als anachronistisch. Erzbischof Hatto dürfte eine konstruierte Person sein, die später erfunden wurde, um die lange Baugeschichte zu füllen.

Letztendlich muss JACOBSEN Recht gegeben werden. Der Bau ist frühestens gegen Ende des 10. Jh. errichtet worden. Der Dombau Ende des 10. Jh. erfolgte im Zusammenhang mit den Bistumsgründungen in der 2. Hälfte des 10. Jh., nachdem Justinian (943 - 981 u. Z.) und ihm folgend die Merowinger den Katholizismus zur Reichsreligion erhoben und die Reichskirche begründeten. Dass Mainz möglicherweise bereits in antiker Zeit eine christliche Gemeinde besaß, widerspricht dem nicht. Die antiken Bischöfe waren Vorsteher einer christlichen Gemeinde und hatten nichts mit der Organisationsform eines Bistums der Reichskirche zu tun.

Wie sind die ergrabenen Laufhorizonte zuzuordnen? Der römische Laufhorizont gehört logischerweise zur römischen Bebauung. Der von KNÖCHLEIN als karolingisches Laufniveau bezeichnete Fußboden ist dem nachrömischen Monumentalbau zuzuordnen. Das romanische Laufniveau gehört dem Bau des ausgehenden 10. Jh. an. Der romanische Laufhorizont in St. Johannis entspricht dem Fußbodenniveau des Doms. Der ehemals vorhandene Paradiesgang verband beide Kirchenbauten niveaugleich. Nach WINTERFELD erfolgte die Anhebung des Fußbodens auf das Fußbodenniveau vor der aktuellen Grabung 1685, angeblich wegen aufsteigender Feuchtigkeit. Gemäß der Information im Flyer soll das Paradies 1767 abgebrannt sein und danach nicht wieder aufgebaut worden sein. Beide Daten passen nicht zusammen. Die Anhebung des Fußbodens dürfte nach dem Wegfall des Paradies erfolgt sein, da sonst das Paradies 2,80 m unterhalb des Fußbodens in den Kirchenbau mündete. Ich denke, dass die Anhebung des Fußbodenniveaus mit einer Geländeanhebung außerhalb der Kirche erfolgte, und zwar nach Entfall des Paradies. Weder Feuchtigkeitsgründe noch statische Gründe können davor vorgelegen haben.
Die schlechte Bauausführung, die dem Kirchenbau vom Ende des 10. Jh. bescheinigt wird, ist sicher der damaligen Ausnahmesituation geschuldet. Nach der Katastrophe, in der so gut wie alle bestehenden Bauwerke zerstört worden waren, musste für den Wiederaufbau ein immenses Bauprogramm bewältigt werden, was Kapazitäten und Ressourcen über die Maßen strapazierte. Davon blieben auch die herrschaftlichen Baumaßnahmen nicht verschont.

Ende des 10. Jh. ist Erzbischof Willigis im Amt. Von ihm wurde nach den Quellen ein Kirchenbau errichtet. Ist es der in St. Johannis entdeckte so genannte frühmittelalterliche Bau? Zur Näherung an die Problematik ist ein Blick auf die Gesamtsituation um den Dombau in Mainz zu werfen. Neben St. Johannis sind dabei die Liebfrauenkirche und der so genannte Willigis-Bardo-Bau in die Betrachtung einzubeziehen.

Die Liebfrauenkirche soll eine Gründung von Erzbischof Willigis sein. Für sie soll Erzbischof Willigis die Bronzetürflügel gießen lassen haben, die heute am Marktportal des Doms eingebaut sind. Während die meisten Experten die Liebfrauenkirche als gedrungenen Querbau mit einer Ostapsis rekonstruieren, der mit dem so genannten Willigis-Dom durch ein Atrium verbunden war, sieht JACOBSEN die Liebfrauenkirche als dreischiffige Basilika, die direkt an den Ostriegel des Willigis-Doms anschloss. "Östlich des Domes, im Mauerverband mit der Domostwand des Willigis-Baues, eine dreiräumige Anlage ..." [JACOBSEN/SCHAEFER/SENNHAUSER, 261] Sie ist nach ihm vielleicht der Bau, der 1009 abbrannte und unter Erzbischof Bardo (1031-1051) abgebrochen wurde. JACOBSEN sieht einen Neubau unter Erzbischof Siegfried I., welcher 1069 geweiht worden sein soll. Seit 1112 Titel als St. Maria ad gradus.

Die Rekonstruktion von JACOBSEN mit einer an den Willigis-Dom anschließenden Basilika ist meines Erachtens äußerst eigenwillig. Mein Alternativvorschlag ist, dass der dem so genannten Willigis-Dom zugedachte Ostriegel ursprünglich der Westbau der Liebfrauenkirche war. Die Liebfrauenkirche soll 1069 geweiht worden sein. Im heutigen Dombau sind dieser ursprüngliche Westbau im Kern sowie die Treppentürme möglicherweise sogar in voller Höhe erhalten, jetzt als Ostbau des Doms.

Ob die Liebfrauenkirche wirklich eine Gründung von Willigis ist und ob die Bronzetürflügel von ihm gestiftet wurden, ist m. E. nicht abschließend zu beurteilen. Die Widmungsinschrift auf den Bronzetürflügeln, die außer Willigis auch den "großen Kaiser Karl" erwähnt ist auf jeden Fall nicht aus der Zeit von Erzbischof Willigis. Die Legende um Karl den Großen sehe ich deutlich später, frühestens im 12. Jh. Die Inschrift ist vermutlich später aufgebracht worden, vielleicht im Zusammenhang mit dem nachträglichen Aufbringen des großen Freiheitsprivilegs um 1135 [ARENS, 55] oder sogar noch später.

Zurück zu St. Johannis. Betrachtet man die Johanniskirche, so fällt der eigenartige Grundriss auf. Auch wenn der ursprüngliche Westabschluss unbekannt ist, stünde er mit dem Westquerhaus und dem aus einem Quadrat bestehenden Langhaus mit anschließendem quadratischem Chor und einer Ostapsis (?)  in der frühromanischen Baukunst ziemlich allein. Es verwundert mich, dass keiner der Bauforscher irgendwelche Zweifel äußert. Möglicherweise hält man in sehr früher Zeit alles für möglich.

Ich sehe in der Johanniskirche dagegen einen von Erzbischof Willigis angefangenen, aber aus unbekannten Gründen nicht weitergeführten Dombau, genauer gesagt die Westteile eines solchen. Welche Grundrisslösung für den Dom ursprünglich geplant war, darüber kann man nur spekulieren. Wahrscheinlich ist eine doppelchörige Anlage mit je einem Querhaus und einem apsidialen Schluss im Osten und Westen ähnlich dem Kölner Domneubau. Als Standort für seinen Dombau hat Willigis den nach Mitte des 10. Jh. errichteten monumentalen Vorgängerbau gewählt. Ich bin sicher, dass dieser Vorgängerbau bereits eine Kirche war, m. E. der früheste Kirchenbau in Mainz. Damit lag es nahe, diesen bestehenden Bau umzubauen. Nach Aufgabe des Domneubaus an dieser Stelle erhielt der Torso im Osten einen wenig geglückten Abschluss. Vermutlich hatte der Dom bis in gotische Zeit seinen geplanten Westabschluss (Apsis?), der im Zusammenhang mit der Errichtung des gotischen Chors beseitigt wurde. Die archäologischen Untersuchungen haben den Zugang zu einer Westkrypta freigelegt. Die Krypta selbst ist durch den Neubau der Pfeiler des gotischen Westbaus zerstört und derzeit in ihrer Form nicht rekonstruierbar. Ich würde die Westkrypta jedoch nicht dem Ursprungsbau, sondern dem romanischen Umbau im 12. Jh. zuordnen. Die von KLEINER vermutete Außenkrypta im Osten bezweifle ich stark. In St. Johannis eine "Ersatzkirche" für den Domneubau zu sehen, halte ich für ziemlich abwegig.

Aber wie ging es weiter mit dem Dombau in Mainz? Die traditionelle Forschung sieht den eigentlichen Willigis-Bau westlich anschließend an die Liebfrauenkirche, von dem außer den Fundamenten nur die östlichen Treppentürme und Teile der nördlichen Querhauswand in der Südwand der St.-Gothard-Kapelle erhalten sind. Sie rekonstruiert diesen Bau als Nachahmung von Alt-St. Peter in Rom. Nach meiner Auffassung irren hier die Fachleute. Einen von Willigis errichteten Dom unmittelbar westlich der Liebfrauenkirche gab es nie.

Dieser von der traditionellen Forschung Willigis zugesprochene Dombau in westlicher Verlängerung der Liebfrauenkirche ist der um 1100 begonnene Neubau des Doms, möglicherweise veranlasst durch die Schäden des Dombrands (eigentlich der Liebfrauenkirche) von 1081. Diesen Bau errichtete man nach römischem Vorbild, genauer gesagt, man errichtete eine Kopie von Alt-St. Peter, einen gewesteten Bau mit weit ausladendem, durchlaufenden Querhaus, vermutlich mit Flachdecke, mit direkt angesetzter Apsis im Westen und zunächst ohne Ostchor und Ostapsis. Als Ostabschluss stand offensichtlich noch der Westbau der Liebfrauenkirche, während das Langhaus der Liebfrauenkirche vermutlich durch den Brand zerstört war. Ob die Reste des Langhauses zu einem Atrium umgestaltet wurden, muss offen bleiben. Spuren eines Anschlusses eines solchen an der Ostseite des Westquerriegels existieren nicht.
D
er neue Dom soll nach den Quellen auf einer Brache errichtet worden sein, unter der sich aber Mauerreste aus römischer Zeit befanden.  Die "Brache" war das unfreiwillig frei gewordene Zerstörungsgebiet nach der Katastrophe, das bis zum Ende des 11. Jh. offensichtlich nicht wieder bebaut war.
Höchstwahrscheinlich war dieser Dombau der Grund für die Einstellung des Dombaus an der Stelle von St. Johannis.

Wie in meinem Aufsatz zum frühchristlichen Kirchenbau dargelegt, sehe ich die Fertigstellung von Alt-St. Peter in Rom nach Mitte des 11. Jh., womit Kopien nach dem Vorbildbau in Rom erst danach zu erwarten sind. Ebenfalls frühestens ab Ende des 11. Jh. entsteht der Dombau in Fulda, die so genannte Ratgarbasilika; genauso wie in Mainz eine Kopie von Alt-St. Peter in Rom.

 

Mainz, Dom und Liebfrauenkirche.  Grundriss aus [OSWALD, 204]

Farben der Umrisslinien:
Gelb:          Liebfrauenkirche
Orange:      Dom (Ende 11./12. Jh.)
Magenta:    Dom (Ende 12./13. Jh.)

 

Die traditionelle Forschung sieht bei den Maßnahmen in der 1. Hälfte des 12. Jh. , genauer gesagt von um 1100-1137, nur den Ostbau mit der Apsis und Teile des Langhauses sowie die St.-Gothard-Kapelle. Sie irrt dabei. Im 12. Jh. erfolgt an dieser Stelle der erste komplette Dombau bis weit über 1137 hinaus. Da die traditionelle Forschung den Großteil der Baumaßnahmen schon Willigis zugebilligt hat, blieb für die Bauphase im 12. Jh. nicht mehr viel übrig. Man wundert sich nur: "Aus der auf die Teilerrichtung des Mittelschiffs und der Gothardkapelle folgenden Zeit erfahren wir von manchen Schicksalsschlägen, die den Dom trafen, jedoch zunächst nicht zu feststellbaren Wiederherstellungen führten." [ARENS, 41] Es ist eigentlich klar: Der Dom ist zu dieser Zeit noch im Bau. Es gibt keine Wiederherstellungen.

Zur Zeit der Errichtung der St.-Gothard-Kapelle, die 1137 geweiht wurde, dürfte der Dombau schon relativ weit fortgeschritten gewesen sein. Die Kapelle verwendet die Nordwand des Querhausgiebels als Südwand. Damit muss zu dieser Zeit das Querhaus zumindest im Rohbau errichtet gewesen sein. Mit Sicherheit war der Dom 1137 noch nicht komplett fertiggestellt. Die Baumaßnahmen dürften sich auf jeden Fall bis weit in die 2. Hälfte des 12. Jh. erstreckt haben. Vermutlich wurde der Bau nie fertiggestellt und ging nie in Nutzung oder die folgende Schilderung sollte nur den Zeitgenossen eine nachvollziehbare Begründung für den "dringend notwendigen" Neubau des Doms liefern: "Um 1190 wird der Dom als verwüstet ohne Tür und Dach oder Decke geschildert ... Der Dom war in einem so traurigen Zustand, daß eine gründliche Erneuerung notwendig wurde." [ARENS, 41]

Ende des 12. Jh. entschied man sich, den Dom, besser gesagt das Langhaus sowie das Querhaus einschließlich Westapsis (?), bis auf die Fundamente abzubrechen und einen Neubau auf den Fundamenten des vorangegangenen Baus zu errichten. Vermutlich durch den Umbau des Doms in Speyer mit Einwölbung des Mittelschiffs (Weihe 1106) angeregt, wollte man einen großartigeren, jetzt gewölbten Dombau errichten. Die Kopie von Alt-St. Peter war nicht mehr zeitgemäß oder nicht modern genug. Für den viel massiveren Gewölbebau waren die schmalen Mittelschiffsfundamente des Baus aus dem 12. Jh. nicht mehr ausreichend. Man beließ die alten Mittelschiffsfundamente im Boden, verstärkte sie jedoch, indem man diese beidseitig verbreiterte. Die Verbreiterungen erhielten eine Pfahlgründung. Den Westbau der ehemaligen Liebfrauenkirche verwendete man auch für diesen Bau wieder, baute ihn aber um und ergänzte ihn mit einer Apsis im Osten, deren Gründung übrigens auch auf Pfählen steht. Das ursprünglich weit ausladende Querhaus wurde verkürzt und zur Aufnahme des Gewölbeschubs wurden Strebepfeiler angeordnet. Im Westen erhielt der Bau einen neuen Chor in Form eines Trikonchos. 1239 wurde dieser Bau geweiht. Vermutlich wurden die Baumaßnahmen mit dem Umbau des Ostbaus (des ursprünglichen Westbaus der Liebfrauenkirche) und der Errichtung der Ostapsis begonnen. Jetzt, Ende des 12. Jh., sind die Säulenportale natürlich nicht mehr die ältesten Deutschlands. Auch der Einbau der Krypta dürfte in diese Zeit fallen. Die Basen (sofern original?) sind mit Eckzehen versehen, die erst ab ca. 1130 vorkommen. Die altertümliche Wirkung der Krypta ist vermutlich dem Willen geschuldet, die Krypta des Doms zu Speyer einigermaßen zu kopieren. Die Basen in Speyer haben keine Eckzehen. Die heute zu besichtigende Krypta wurde 1872/76 rekonstruiert. "Der Rückgriff auf die fast 80 Jahre älteren frühromanischen Formen bei dem modernen Grundkonzept für den Gewölbebau kann ebenso durch Geldmangel wie durch Pietät gegenüber dem Vorbild bedingt sein." [WINTERFELD/JANSON/WILHELMY, 10]

Die Nachrichten zum Dombau in den Quellen sind sehr dürftig und aus meiner Sicht äußerst unzuverlässig bzw. völlig unbrauchbar. "Die Quellenlage ist spärlich, die wenigen Angaben - etwa in den "Annales Quedlinburgenses" oder in den "Annales Hildesheimenses" - stimmen im Detail nicht überein. Fest aber steht: Vor 1.000 Jahren, am 29. oder 30. August des Jahres 1009, brannte der soeben unter Erzbischof Willigis vollendete Mainzer Dom unmittelbar vor oder nach seiner Weihe nieder. Er sei «elend durch das Feuer verbrannt worden», berichten die «Annales Quedlinburgenses». Wie es dazu kam, ist unklar." [https://www.domradio.de/nachrichten/2009-08-28/mainzer-willigis-dom-vor-1000-jahren-vollendet-und-zerstoert]

Die o. a. Quellen aber auch Widukind, dem wir die Nachricht über die Baumaßnahmen von Erzbischof Hatto I. "verdanken", sind entweder später "bearbeitet" bzw. wie Widukind Pseudepigraphen, also Falschzuschreibungen aus späterer Zeit. Weder der Brand von 1009 noch die Weihe von 1036 sind glaubhaft zuzuordnen. Einzig der bei Wikipedia erwähnte mögliche Baubeginn von 998 würde passen. Dass in St. Johannis Heinrich II. (1002) und Konrad II. (1024) gekrönt worden sein sollen, ist für mich ausgeschlossen.

Bemerkenswert ist vielleicht, dass wir in Magdeburg ein ähnliches Szenario vorliegen haben. Auch dort ist ein Kirchenbau im letzten Drittel des 10. Jh. begonnen worden. Von diesem Bau sind auf dem heutigen Domplatz das Westquerhaus mit einer Hauptapsis und zwei Nebenapsiden im Westen ergraben worden. Ab 1004 wurde südlich dieses Baus an der Stelle des heutigen Doms ein neuer Dombau errichtet. Unweit dieser beiden Kirchenbauten befindet sich die Liebfrauenkirche, die traditionell um 1015 gegründet wurde. Von dem Gründungsbau steht angeblich nichts mehr. Der stehende Bau wurde ab 1063/64 begonnen. Auch sie hat einen im Grundriss rechteckigen, wenn auch schmaleren, turmartigen Westbau, flankiert von zwei runden Treppentürmen. "Auch die Westturmgruppe scheint damals bereits konzipiert, jedoch erst im 12. Jahrhundert errichtet worden zu sein." [http://www.kunstmuseum-magdeburg.de/de/museum/geschichte.html] Als der Dom 1207 abbrannte, wurde die Liebfrauenkirche eilig zur Kathedrale erhoben [Wikipedia].

 

Literaturverzeichnis

- o. A.: Einzigartiger Kirchenbau aus dem 7. Jahrhundert in Mainz nachgewiesen. Archäologie online, 05.12.2014

- o. A.: Archäologischer Sensationsfund in Evangelischer Jahanniskirche. Evangeische Kirche in Hessen und Nassau. www.ekhn.de, 21.01.2015

- o. A.: Johanniskirche Zeitgenossin von Karl dem Großen. SWR Landesschau-aktuell, Rheinland-Pfalz, 25.02.2014

Arens, Fritz (2009): Der Dom zu Mainz. Neu bearbeitet und ergänzt von Günther Binding. Seeheim

Funke, Bernd: St. Johannis in Mainz laut Experten wohl zweitälteste Kirche in Deutschland. In: „Allgemeine Zeitung. Rhein Main Presse“, 25.02.2014

Kleiner, Marlene (2016): St. Johannis in Mainz - Ein vergessener frühmittelalterlicher Dombau. www.archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/4326/1/Kleiner_St_Johannis_in_Mainz_2016.pdf

Oswald, Friedrich / Schaefer, Leo / Sennhauser, Hans Rudolf (1990): Vorromanische Kirchenbauten. Katalog der Denkmäler bis zum Ausgang der Ottonen. München, 196-197

Jacobsen, Werner / Schaefer, Leo / Sennhauser, Hans Rudolf (1991): Vorromanische Kirchenbauten. Katalog der Denkmäler bis zum Ausgang der Ottonen, Nachtragsband. München, 263-264

Rommel, Martina: Mainz – Stift St. Johannis. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL:<http://www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/Mainz-stift-st-johannis.html> (21.01.2015)

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Letzte Bearbeitung dieser Seite: 05.04.2017

 

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